SEITE 2 * CityLife: Weihnachts-Traditionen Liebe Leser, es ist doch jedes Jahr das Gleiche: eben noch Sommer, befinden wir uns schon wieder mitten in der Adventszeit und im Weihnachtsstress. In gewisser Weise ist auch das fast schon eine Tradition. Allerdings eine deutlich weniger liebgewonnene wie Adventskranz, Krippe und Co. Doch woher kommen eigentlich diese Bräuche? Und wie entwickeln sie sich weiter? Und gibt es auch bei Traditionen – per Definition eigentlich wiederkehren- des Gleiches – gewisse Trends? Das, liebe Leser, wollen wir uns auf den folgenden Seiten einmal genauer an- schauen. Schließlich ist unser CityLife ja auch schon so etwas, wie eine kleine Münchner Weihnachtstradition... Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit! Ihr Hallo-Team Das erwartet Sie in dieser Ausgabe: CityLife November 2024 Foto: Panthermedia/elimare Krippen-Kult Was heuer angesagt ist Tolle Türchen Geschichte des Adventskalenders Prima Plätzchen Wie sie besonders gut gelingen Advents-Auszeit Traum-Winterurlaub zu gewinnen S. 3 S. 4 S. 5 S. 6 Kerzen am Wagenrad Adventskranz: Woher der liebgewonnene Brauch eigentlich kommt „Wann kommt denn endlich Weih- nachten?“, sollen einst ungeduldig und neugierig die jungen Bewohner des Hamburger „Rettungshauses für gefährdete Jugendliche“ des- sen Leiter, den evangelischen Theologen Johan Hinrich Wi- cher, gefragt haben. Um ih- nen die Wartezeit zu veran- schaulichen, hatte Wicher ein Wagenrad im Vorraum aufgehängt – mit 24 Kerzen für jeden Adventstag: kleine weiße für Werktage und vier große rote für die Sonntage. So entstand im Spätherbst 1839 der erste Weichnachtskranz. „Inter- essanterweise wurde in verschie- denen historischen Quellen ange- merkt, dass diese Aktion einen po- sitiven Nebeneffekt hatte: Die Kinder lernten zählen“, sagt Alexander Rei- schl (Foto), Diakon der Pfarrei Christ- könig in Nymphenburg. Obgleich in den 1930er-Jahren schon viele Adventskränze in München gesichtet wor- den seien, dauerte es bis nach dem 2. Weltkrieg, bis der Kranz zu einem Symbol der Vorweichnachtfreude ge- worden sei, schreibt die Historikerin Cornelia Oel- wein in ihrem Buch „Weihnachten im alten München“. Der Grund: Der neue Brauch wurde als „heidnisches Zeug“ und protestantische Neuerschei- nung aus Norddeutschland wahrge- nommen. „Natürlich haben einzel- ne Elemente mit dem Christentum ursprünglich nichts zu tun. Aber die Kirche hat Symbole, die Menschen frü- her verwendet haben, einfach auch für sich übernommen“, erklärt Reischl. Beispielsweise sei Jesus einigen mo- dernen Rechnungsmethoden zufol- ge im März geboren worden. „Frü- her haben die Menschen das Fest des unbesiegbaren Sonnengottes am 24. Dezember gefeiert. Die Kirche wollte diese Tradition verdrängen und hat Die Pfarrei Christkönig hat im ver- gangenen Jahr den ursprünglichen Adventskranz nachgebaut und aus- gestellt. Fotos: Pfarrei Christkönig/dar Verlosung Film-Freuden Plüschige Sitzpolster, bester Sound, duftendes Popcorn und ein grandioser Bildgenuss: Auch der Kinobesuch in den Ferien hat für viele Tradition – beispiels- weise im Mathäser Filmpalast. Das ideale Weihnachtsgeschenk: Gutscheinsets gibt es bis Heiligabend im Geschenkeshop vor Ort oder als Print@Home-Version im Onlineshop (www.mathaeser.de/mm/gutscheine). Wir verlosen fünf Premium-Geschenksets beste- hend aus zwei Kinotickets für die Premium- sessel, zwei 1,0 l Softdrinks, ein großes Pop- corn und zwei Prosecco Piccolo. E-Mail an gewinn@hallo-muenchen.de. Einsen- deschluss: 1. Dezember. Stichwort: Weihnachten am 24. Dezember statt- finden lassen. Damit wurde gesagt, dass Jesus nun die Sonne des Lebens ist. Und schon immer war der Kreis ein Symbol für die Ewigkeit und die Unendlichkeit“, erläutert Diakon Reischl. Das sei typisch für die damalige Zeit gewesen: Wenn ei- ne Konfession etwas eingeführt habe, habe die andere sich stark davon distanziert. Heute ist der Adventskranz aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzuden- ken. „Im Advent sehnen wir uns nach Licht, das uns Ge- borgenheit und Hoffnung schenkt. Jedes Jahr beob- achten wir, wie viel Freude gemeinsames Adventskranz- binden in unserem Pfarrsaal bei Jung und Alt verbreitet“, sagt Reischl. dar Das nächste Adventskranzbinden Mathäser für Kinder und Erwachsene im Pfarr- saal der Pfarrei Christkönig, Notbur- gastraße 15, findet am Freitag, 29. Novem- ber, von 13 bis 17 Uhr statt. Material kann selbst mitgebracht oder zum Einkaufspreis vor Ort erworben werden. Zum Abschluss kann man die Kränze segnen lassen. Romantische Romantische Stallweihnacht Stallweihnacht bis 11. Januar bis 11. Januar P a s s a u M ü h l d o r f M a y e r w e g 9 8 4 5 4 4 A s c h a u a m I n n W a l d k r e i b u r g B 1 2 A s c h a u M ü n c h e n A 9 4 Der Moyer Hof hat für jeden etwas zu bieten. Genießen Sie eine Gulaschsuppe im Brottopf und verschiedene Flammkuchen sowie Glühwein oder Punsch am offenen Feuer im Innenhof. Bummeln Sie im Verkaufsraum und auf dem Weihnachtsmarkt im Stallgewölbe durch geschmackvoll ausgesuchte Accessoires! Lassen Sie die ländliche, ruhige und stimmungsvolle Umgebung auf sich wirken. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier ein Wohlfühlhof geschaffen, der Lust auf mehr macht! 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